Teil 3: Zusammenspiel von enQsig mit Exchange

Von   23. März 2015

Teil 3: Das Zusammenspiel von enQsig mit Exchange 2013

enQsig kann als vollwertiges E-Mail-Gateway mit jedem beliebigen E-Mail-System zusammenarbeiten. Wie bereits im vorherigen Artikel beschrieben, wird enQsig als eigenständiger MTA in die vorhandene E-Mail-Kette eingebunden. Welches Produkt vor bzw. hinter enQsig läuft, spielt keine Rolle, Hauptsache es spricht SMTP. Üblicherweise wird enQsig in seiner Rolle als Verschlüsselungs-Gateway direkt vor dem Postfachserver implementiert, um die E-Mail so lange wie möglich verschlüsselt zu lassen. Häufig löst das Produkt jedoch auch eine vorhandene Antivirus-Lösung ab, um E-Mails kurz nach der Entschlüsselung auch gleich auf Viren zu überprüfen und gleichzeitig den Empfang der E-Mail abzulehnen. Dies ist durch die Kombination mit der AV-Funktion NoSpamProxy möglich. Ist dies nicht gewünscht, muss die Virenprüfung nachgelagert auf dem Postfachserver geschehen.

Wie bereits erwähnt, kann sich enQsig in jede E-Mail-Umgebung integrieren. Die Integration in eine Microsoft Exchange-Umgebung gestaltet sich jedoch noch ein kleines bisschen komfortabler. Folgende Punkte sind dafür ausschlaggebend:

Automatische Zertifikatsbestellung auf Basis von Active Directory Gruppen

enQsig kann per LDAP Firmenverzeichnisse auslesen, um die gültigen Benutzer und E-Mail-Adressen zu synchronisieren. Für das Microsoft Active Directory gibt es einen eigenen Konnektor, der den globalen Katalog selbständig sucht und anspricht (vorausgesetzt, der Server ist Mitglied des ADs). Zusätzlich kann der Administrator mittels LDAP-Filter die Suche auf die eigenen Bedürfnisse hin anpassen. Des Weiteren ist es möglich, innerhalb des AD-Konnektors Gruppen anzugeben, deren Mitglieder automatisch Zertifikate von einer angeschlossenen Zertifizierungsstelle erhalten sollen. Der Aufwand der manuellen Zertifikatsbeantragung entfällt komplett.

Als Zertifizierungsstelle kann entweder die eigene Microsoft PKI genutzt werden, oder aber einer der beiden Trustcenterpartner des Gateways. Das ist zum einen die CA von SwissSign (www.swisssign.ch) und zum anderen das Trustcenter von GlobalSign (www.globalsign.com).

Fernsteuerung per Outlook Add-In

Üblicherweise legt das zentrale Regelwerk fest, ob E-Mails signiert und oder verschlüsselt werden sollen. Darüber hinaus kann der Benutzer mit dem Outlook Add-In selbst festlegen, ob eine E-Mail signiert/verschlüsselt werden soll, oder nicht. Dies ist jedoch optional. Das Gateway kann auch ohne das Outlook Add-In betrieben werden.

Wie wird die Software in Exchange integriert?

Der eingehende E-Mail-Weg ist in der Regel schnell erledigt. Das vorgelagerte Gateway (sofern vorhanden) muss die eingehenden E-Mails nicht mehr an Exchange weiterleiten, sondern schickt sie fortan direkt an enQsig.

Ausgehend muss im Exchangeserver der Sendekonnektor so angepasst werden, dass alle ausgehenden E-Mails an enQsig gesendet werden.

Den Rest erledigt dann das Gateway.

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Viele Grüße Arnd Rößner

Wie Politik und Wirtschaft gemeinsam das Digitale Wirtschaftswunder vollbringen können

Von   20. März 2015
Microsoft Memorandum: Wie Politik und Wirtschaft gemeinsam das Digitale Wirtschaftswunder vollbringen können

Microsoft überreicht Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf der CeBIT das „Memorandum für ein Digitales Wirtschaftswunder“ und bietet internationalen Austausch und Zusammenarbeit bei Industrie 4.0 an

Im Schulterschluss mit der deutschen Industrie will Microsoft das von Bundeskanzlerin Angela Merkel umrissene „Digitale Wirtschaftswunder“ in Deutschland möglich machen. Jetzt wendet sich das Unternehmen mit einem „Memorandum für ein Digitales Wirtschaftswunder“ an Politik und Wirtschaft und benennt zehn gemeinsame Handlungsfelder, um dieses Ziel zu erreichen. Dr. Klaus von Rottkay, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland, überreichte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Stellungnahme zu den Chancen der Digitalisierung bei dessen Besuch auf der CeBIT.

Am „Vorabend der vierten industriellen Revolution“ wird ein Digitales Wirtschaftswunder in Deutschland möglich, wenn alle gesellschaftlichen Kräfte die Chancen erkennen und die Weichen richtig stellen. Die IT-Industrie legt mit ihren Zukunftstechnologien dafür den Grundstein. Mobile Kommunikation und Cloud-Plattformen, Big Data und das Internet der Dinge sind die Basis für innovative Produkte, neue Services und digitale Geschäftsmodelle. „In unserer Rolle als Global Player der Digitalisierung und über Jahrzehnte gewachsener Partner der deutschen Wirtschaft wollen wir dazu beitragen, dass dem Standort Deutschland mitsamt seinen Unternehmen der Sprung in das Digitale Wirtschaftswunder gelingt“, erklärte Microsoft-Manager Dr. Klaus von Rottkay bei der Überreichung des „Memorandums für ein Digitales Wirtschaftswunder“ an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf dem Microsoft CeBIT-Messestand.

Chancen erkennen, Voraussetzungen schaffen
In dem Memorandum zeigt Microsoft die Chancen der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft auf. Um die Voraussetzungen für ein Digitales Wirtschaftswunder zu schaffen, sieht Microsoft Handlungsbedarf in zehn Themenfeldern. Ähnlich wie das Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit müsse das Digitale Wirtschaftswunder dabei in den Köpfen der Menschen beginnen. „Das Digitale Wirtschaftswunder verlangt eine Aufbruchsstimmung, die nicht nur von der IT-Industrie ausgeht, sondern Wirtschaft, Politik und weite Teile der Gesellschaft erfasst und inspiriert“, heißt es in dem Papier. Sowohl der Staat als auch die Unternehmen müssten jetzt massiv investieren – in neue Infrastruktur und Innovation ebenso wie in Bildung und Qualifikation. In dem Memorandum ruft Microsoft zu einem digitalen Bildungspakt quer durch die ganze Gesellschaft und zu einem umfassenden Bündnis für digitale Arbeit auf. Erforderlich seien aber auch Transparenz und klare Regeln, damit das Vertrauen in die Datenwirtschaft wachsen kann, sowie ein Ordnungsrahmen, der faire Bedingungen für alle Teilnehmer am globalen digitalen Marktplatz sichert. Mit dem Memorandum konkretisiert Microsoft die Handlungsfelder des Digitalen Wirtschaftswunders und ruft Politik und Wirtschaft dazu auf, die digitale Transformation entschlossen voranzutreiben.

Deutscher Mittelstand in Zufriedenheits-Falle?
Eine neue Studie des Analystenhauses IDC im Auftrag von Microsoft zeigt zwar, dass die deutsche Wirtschaft die Bedeutung der Digitalisierung erkannt hat. So sind 80 Prozent der Unternehmen der Meinung, dass Informationstechnologie einen immer größeren Einfluss auf das Geschäftsmodell gewinnt. Allerdings sind 52 Prozent der Unternehmen der Ansicht, dass sich ihr eigenes Geschäftsmodell nicht nachhaltig verändern muss, um erfolgreich zu bleiben. Als Rückgrat der deutschen Wirtschaft spielt vor allem der Mittelstand bei der zukünftigen Digitalisierung eine wichtige Rolle. Doch noch immer unterschätzen die Unternehmen die Vorteile moderner Technologien und schaffen damit ein Deutschland der zwei Geschwindigkeiten. So erwarten laut IHK Unternehmensbarometer zwar 50 Prozent der industriellen Großunternehmen, aber nur 27 Prozent der Mittelständler Umsatzzuwächse durch Digitalisierung. Abhilfe schafft aus Sicht von Microsoft ein positives Investitionsklima sowie eine Verständigung auf verbindliche Industriestandards und Interoperabilität von Systemen und Anwendungen, insbesondere im Bereich der Industrie 4.0.

Digitales Wirtschaftswunder verlangt internationale Kooperation
Microsoft betont, dass der Standort Deutschland mit seinen exportorientierten Hochleistungsbranchen nur im internationalen Dialog gemeinsame Grundlagen für weltweit akzeptierte Technologien legen kann. Als Mitglied des Industrial Internet Consortium (IIC) engagiert sich Microsoft auf internationaler Ebene gemeinsam mit über 120 weiteren Unternehmen, darunter auch führende deutsche Anbieter, bei der Entwicklung von Pilotprojekten und praxisnahen Standards für das industrielle Internet. Das Unternehmen bot Bundesminister Gabriel an, seine Erfahrungen aus seiner internationalen Praxis sowie die Kompetenz seines deutschen Partnernetzwerks in die von der Bundesregierung initiierten Plattform Industrie 4.0 einzubringen. Das umfasst rund 36.500 mittelständisch geprägte IT-Unternehmen, die mit ihren IT-Spezialisten, Datenexperten, Plattform- und Systementwicklern gemeinsam Lösungen für die deutsche Wirtschaft entwickeln.

Das „Memorandum für ein Digitales Wirtschaftswunder“ steht unter www.microsoft.de/digitales-wirtschaftswunder zum Download bereit.

Viele Grüße Arnd Rößner

Krankheitsbedingter Ausfall–Keine Aktuellen News

Von   18. März 2015

Hallo Zusammen,

leider hat mich vor mehr als zwei Wochen die Gesundheit etwas verlassen und ich kann mich zur Zeit nicht um den Blog kümmern. Ich gehe davon aus, dass es Ende des Monats wieder richtig los geht.

Ich bitte um Euer Verständnis

Viele Grüße Arnd Rößner

Ab 1. März: Enterprise Mobility Suite (EMS) über Open-Programme

Von   26. Februar 2015

Die Enterprise Mobility Suite (EMS) ist eine umfassende Cloud-Lösung für Ihre Herausforderungen hinsichtlich der zunehmenden Mobilität Ihrer Mitarbeiter, einer wachsenden Anzahl unterschiedlicher mobiler Endgeräte (auch verbunden mit „Bring-your-own-Device“ (BYOD)-Szenarien) und der Verwaltbarkeit einer Vielzahl von SaaS-Anwendungen. Die Enterprise Mobility Suite bietet Ihnen eine kosteneffiziente Möglichkeit zur Nutzung der darin enthaltenen Cloud Services: Microsoft Azure Active Directory Premium zur hybriden Identitätsverwaltung, Microsoft Intune zur Verwaltung von PCs und mobilen Endgeräten, Microsoft Azure Rights Management (Azure RMS) zum Schutz Ihrer Daten.

EMS kann ab dem 1. März 2015 über die Open-Programme (Open License, Open Value und Open Value Subscription) erworben werden. Kontaktieren Sie Ihre Microsoft-Handelspartner, um EMS über einen bestehenden oder neuen Volumenlizenzvertrag zu bestellen.

Weitere Informationen zur EMS finden Sie hier.

Viele Grüße Arnd Rößner

Microsoft kündigt Neuheiten rund um Big Data und das Internet of Your Things an

Von   23. Februar 2015

Letzte Woche haben wir im Rahmen der Strata + Hadoop World in San Jose, Kalifornien Updates unserer Technologien für Big Data und das Internet of Things (IoT) angekündigt. Dazu zählen die Preview für Azure HDInsight für Linux, die generelle Verfügbarkeit von Azure Machine Learning und die Lieferung von Informatica-Technologien für Azure. Informatica ist unabhängiger Anbieter von Datenintegrationssoftware, die Unternehmen dabei hilft, Daten unterschiedlichster Provenienz aufzubereiten und für Analytics zu konsolidieren.

Schon in den Wochen davor haben wir immer wieder unseren Fokus auf Big Data-Technologien gelegt. Dazu zählen Akquisitionen im Machine Learning-Bereich, das Einstiegsangebot für Power BI und die kommerzielle Verfügbarkeit der Microsoft Cosmos Plattform.
Mit den neuesten Lösungen setzt Microsoft seine Investitionen in ein breites Portfolio von Technologien rund um Big Data und Industrie 4.0 fort. Unternehmen sind in der Lage, auf der Basis dieser Technologien aus großen Mengen an Daten tiefe Einblicke in eigene Prozesse sowie Ansätze für völlig neue Geschäftsmodelle zu generieren.

„Unser Ziel ist es, Big Data noch einfacher und für jedermann nutzbar zu machen“, sagt Hans Wieser, Big Data Business Lead bei Microsoft. „Dazu zählen Datenprofis oder Entwickler, aber auch ganz normale Anwender aus den Fachbereichen. Ihr Ziel ist unser Weg: mit Daten Wertschöpfung betreiben. Wir setzen damit auch unsere Öffnung zur Open Source-Community fort, weil wir den Menschen unsere Technologien zusammen mit den Werkzeugen, Sprachen und Plattformen ihrer Wahl anbieten wollen.“
Ausführliche Informationen zu den Ankündigungen Microsofts auf der Strata + Hadoop World lesen Sie in einem Blog Post von T. K. Rengarajan, Corporate Vice President, Data Platform, und Joseph Sirosh, Corporate Vice President, Machine Learning bei Microsoft.
Über die jüngsten strategischen Akquisitionen und Entwicklungen im Bereich Big Data informiert Sie eine aktuelle Buddymail.

Eine Einführung in Azure Machine Learning-Technologien zeigt dieses Video.
Wie das Internet of Things mit Microsoft Azure in der Praxis bei ThyssenKrupp Elevator funktioniert, sehen Sie in einem Case mit Video. Das selbstwartende Aufzugsystem zeigen wir Ihnen auch in einem Showcase auf der CeBIT 2015. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Stand A26 in Halle 4.

Viele Grüße Arnd Rößner

Windows 10: Unterstützung von biometrischen Zugangssystemen

Von   23. Februar 2015

Microsoft hat angekündigt, dass Windows 10 die kommende Version 2.0 des Fast Identification Online (FIDO) Anmeldestandards unterstützen wird. Die neue Generation von Microsofts Betriebssystem stellt damit zukünftig besonders sichere Anmeldungstechnologien bereit, die über die Passworteingabe hinausgehen: So ist mit Windows 10 erstmals eine Anmeldung per Zwei-Faktor-Authentifizierung ohne Passworteingabe über biometrische Zugangssysteme möglich, beispielsweise via Fingerabdruck.

Teilnehmer des Windows Insider Programms können die FIDO-Unterstützung bereits im Rahmen der Technical Preview von Windows 10 testen. Die aktuelle Version der Preview ermöglicht einige Testszenarien für Unternehmenskunden, demonstriert die Integration im Rahmen der Anmeldung für Windows 10, Azure Active Directory sowie beim Zugang zu SaaS-Diensten, beispielsweise Office 365 Exchange Online. Mit Windows 10 ist somit erstmalig eine Anmeldung ohne Passwort per sicherer Zwei-Faktor-Authentifizierung auf Windows Devices und bei eigenen sowie SaaS-Lösungen von Partnern auf Basis von Azure Active Directory möglich.

Mehr Details zur FIDO-Unterstützung von Windows 10 finden Sie auf dem Windows For Your Business Blog.

Viele Grüße Arnd Rößne

Microsoft bringt Cloud-Speicher von Drittanbietern mit Office zusammen

Von   23. Februar 2015

heute hat Microsoft über den Office Blog das neue Cloud Storage Partner Programm für Office vorgestellt. Über dieses Programm können Drittanbieter von Cloud-Speicher ihre Dienste mit Office Online verbinden. So gibt Microsoft Nutzern die Möglichkeit, Dokumente direkt zu öffnen, anzuzeigen und zu bearbeiten.

Daneben kündigt Microsoft auch die Integration von 3rd-Party-Cloud Services für Office für iPad und iPhone an, die über eine offene Schnittstelle (API) zugänglich sein werden. Damit können Nutzer über Office für iOS ihre Dokumente auf noch mehr Speicherorten als bisher öffnen, bearbeiten und speichern.

Bisher unterstützen die Unternehmen Box, Citrix und Salesforce das Programm. Damit strebt Microsoft längerfristig eine Erweiterung von Office an. Kunden erhalten mehr Flexibilität bei der Auswahl des bevorzugten Speicherorts.

„Mit Office gehen wir radikale Wege“, kommentiert Dr. Thorsten Hübschen, bei Microsoft Deutschland für das Office-Geschäft verantwortlich. „Erst haben wir Word, PowerPoint, Excel & Co. auf allen gängigen Plattformen verfügbar gemacht. Jetzt öffnen wir Office für andere Cloud-Speicher, damit Nutzer auf dem Gerät und mit dem Speicherort ihrer Wahl flexibel, ortsunabhängig und produktiv zusammenarbeiten können.“

Das Cloud Storage Partner Programm für Office startet heute mit der Möglichkeit, 3rd-Party-Cloud Services mit Office Online zu verbinden sowie in Office für iOS einzubinden. Es steht ab sofort weltweit zur Verfügung. Weitere Plattformen werden in den kommenden Monaten folgen. Das Programm wird in Kürze auch auf unsere Universal Office Apps für Windows 10 und Office für Android ausgeweitet.

Viele Grüße Arnd Rößner

Transparenz, Dialog und Offenheit: Microsoft stellt Cloud Platform Roadmap Portal vor

Von   23. Februar 2015

Microsoft hat mit dem Cloud Platform Roadmap-Portal eine „großartige Ressource für IT-Abteilungen“ gelauncht, so Forbes. Mit der Roadmap sorgt Microsoft für die notwendige Orientierung in einer Zeit, in der sich die Entwicklung digitaler Technologien rasant beschleunigt und von den Unternehmen gleichermaßen strategischen Weitblick wie schnelle und unmittelbare Reaktionen auf sich verändernde Marktbedingungen abverlangt.

„Die Cloud Platform Roadmap ist ein transparentes Angebot an unsere Kunden, Partner und Entwickler, unseren gemeinsamen Weg in eine ‚Mobile first, Cloud first‘-Welt in jeder Phase zu begleiten“, kommentiert Peter Arbitter, Direktor des Geschäftsbereichs Cloud & Enterprise bei Microsoft Deutschland.

Cloud-Roadmap umfasst Technologien für Internet der Dinge und Big Data
„Mobile first, Cloud first“ benötigt ein Backend, das mobile Technologien aus der Cloud ständig verfügbar, leistungsfähig und sicher macht. Microsoft hat in den vergangenen Monaten viele Produkte und Lösungen auf den Markt gebracht, die dieses Backend formen und kontinuierlich optimieren. Darunter zum Beispiel Technologien für das Internet der Dinge, das in den kommenden Jahren mit einer durchgehenden Vernetzung von Maschinen und Geräten für eine Revolutionierung von Produktion und Dienstleistung sorgen wird. Mit Microsoft Azure IoT-Services können Unternehmen wie ThyssenKrupp Elevator, die KUKA Systems Group oder Rockwell Automation vernetzte Dinge überwachen und so steuern, dass Wartungszyklen verkürzt oder Reparaturen vermieden werden können. Ein durchgehendes Monitoring sorgt für mehr Effizienz im Betrieb, bessere Auslastung von Maschinen sowie für innovative Geschäftsmodelle, die sich aus der Auswertung maschinengenerierter Daten ergeben.

„Big Data“-Technologien sind nicht nur für das Internet der Dinge wichtig, sondern auch für die unmittelbare Reaktionsfähigkeit von Unternehmen auf Kundenanfragen, Produktionsabläufe und Marktentwicklungen. Um aus riesigen, unstrukturierten und mitunter stark schwankenden Datenmengen Einblicke in laufende und Ausblicke auf mögliche Geschäfte erhalten zu können, sind skalierbare und leistungsfähige Cloud-Technologien unverzichtbar. Mit der kürzlich angekündigten Übernahme von Revolution Analytics hat Microsoft einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Echtzeitverarbeitung großer Datenmengen auf der Basis des Open Source-Standards Hadoop gesetzt. Revolution Analytics ist der führende Anbieter von Software und Services rund um „R”, der quelloffenen und weltweit meistgenutzten Programmiersprache für Statistikanwendungen und Predictive Analytics. Zudem hat Microsoft neue Angebote für Power BI veröffentlicht, die das Analysieren und Visualisieren von Big Data vom Desktop aus noch einfacher und – mit neuen Preisen – noch günstiger macht.

Microsoft sorgt für Orientierung auf dem Weg zu „Mobile first, Cloud first“
Microsoft versteht das neue Portal nicht als reine Ankündigungsbörse von Neuheiten rund um Mobile- und Cloud-Technologien. „Wir werden dort vielmehr wichtige Informationen über kommende Lösungen teilen“, so Peter Arbitter. „Wichtiger als ein Gesamtüberblick über unser Leistungsportfolio ist es uns, neue Lösungen gemäß den wichtigsten Prioritäten unserer Kunden strategisch einzuordnen und Unternehmen dabei zu helfen, diese Produkte mit ihrer eigenen Strategie und ihren mittelfristigen Planungen zu verbinden.

Die Roadmap umfasst Cloud-Technologien wie Microsoft Azure, Intune, Power BI und Visual Studio Online, Server-Angebote wie Windows Server, System Center, SQL Server und Visual Studio sowie konvergente System-Appliances wie Cloud Platform System, Analytics Platform System und StorSimple.

Unter „Recently Available“ fasst Microsoft im neuen Portal Technologien seiner Cloud-Infrastruktur, für Enterprise Mobility, Analytics, die Entwicklung von Anwendungen sowie für das Internet der Dinge zusammen, die bereits auf dem Markt sind. „Public Preview“ zeigt Lösungen, die demnächst veröffentlicht werden und bereits als Testversionen verfügbar sind. „In Development“ gibt einen Ausblick über kommende Technologien, die Microsoft derzeit entwickelt. Die letzte Kategorie „Canceled“ erlaubt den Blick auf Lösungen, deren Entwicklung das Unternehmen aktuell nicht weiter verfolgt.

Viele Grüße Arnd Rößner

Microsoft setzt ersten internationalen Standard für Datenschutz in der Cloud um

Von   23. Februar 2015

der heutige Tag markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein: Microsoft übernimmt als erster der führenden Anbieter von Cloud-Diensten den internationalen ISO/IEC 27018 Standard für Datenschutz in der Cloud.

Der ISO/IEC 27018-Standard, eine Erweiterung des etablierten ISO 27001-Standards, wurde von der International Organization for Standardization (ISO) mit dem Ziel entwickelt, ein einheitliches und international gültiges Konzept zu schaffen, um in der Cloud gelagerte personenbezogene Daten zu schützen.

Das British Standards Institute (BSI) hat nun von unabhängiger Seite überprüft, dass zusätzlich zu Microsoft Azure auch Office 365 und Dynamics CRM Online mit den „Codes of Practice“ des Standards zum Schutz von personenbezogenen Daten (Personally Identifiable Information, PII) in Public Clouds entsprechen. Zudem wurde dieser Test für Microsoft Intune vom Bureau Veritas durchgeführt.

Detaillierte Informationen zu der heutigen Ankündigung lesen Sie im aktuellen Blog Post von Brad Smith, Executive Vice President and General Counsel, Microsoft Corporation.

Viele Grüße Arnd Rößner