Archive for Februar, 2012
System Center wurde in die Windows Server Update Services aufgenommen.

Die Produkt-Familie System Center wurde in die Windows Server Update Services aufgenommen.

Der Produkt Familie wurde System Center Advisor hinzugefügt.

Viele Grüße Arnd Rößner

Microsoft baut sein Rechenzentrum in Dublin aus und investiert 130 Millionen US-Dollar

Mit der Erweiterung des Rechenzentrums adressiert Microsoft die europaweit stark zunehmende Nachfrage nach Cloud Services

Unterschleißheim, 24. Februar 2012. 130 Millionen US-Dollar investiert Microsoft in den Ausbau seines Rechenzentrums in Dublin und stockt damit die bisher geplanten Investitionen von 500 Millionen US-Dollar weiter auf. Der Ausbau erfolgt aufgrund der erhöhten Nachfrage nach cloudbasierten Lösungen von Microsoft. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine hochskalierbare, kosteneffiziente Cloud-Infrastruktur auch für zukünftiges Wachstum bei Cloud Computing. Bereits im Juli 2009 wurde das Rechenzentrum in Dublin gegründet und adressiert vor allem Kunden aus dem europäischen Raum.

„Cloud Computing ist nicht nur eine Frage der technischen Machbarkeit. Datenschutz und Compliance spielen hier eine ebenso wichtige Rolle. Mit unserem in Dublin angesiedelten Rechenzentrum erfüllen wir die europäischen Datenschutzregeln und bieten Kunden ein Höchstmaß an Datensicherheit. Das spiegelt sich auch in der hohen Nachfrage unserer Online Services wider“, sagt Ralph Haupter, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland.

Das Engagement von Microsoft für Cloud Computing geht weit über die Investitionen in Rechenzentren und die damit verbundenen Dienstleistungen hinaus. So investierte das Unternehmen erst kürzlich 5,3 Millionen Euro in ein europäisches Cloud & Interoperability Center in Brüssel, um Innovationen und das Wirtschaftswachstum in ganz Europa voranzutreiben.

„Die Investitionen in das Rechenzentrum in Dublin verdeutlichen, wie wir uns in Zukunft aufstellen und ausrichten“, kommentiert Ralph Haupter. „Da Kunden Microsoft Cloud Services wie Office 365, Windows Live, Xbox Live, Bing und die Windows Azure Plattform sehr stark annehmen, investieren wir in unsere regionale Cloud-Infrastruktur, um die Kundenanforderungen zu erfüllen.“

Allgemein prognostizieren die Experten Cloud Computing und der IT-Branche sehr gute Wachstumsaussichten. Aktuelle Zahlen des Centre for Economics and Business Research belegen, dass in den nächsten fünf Jahren durch die Cloud 763 Milliarden Euro in die europäische Wirtschaft fließen könnten. Einer Studie von Experton zufolge wird der Umsatz der IT-Branche mit Cloud Computing in Deutschland von 1,9 Mrd. 2012 auf 8,2 Mrd. in 2015 steigen, d.h. ein Umsatzwachstum von 48% und das nur in Deutschland.

„Cloud Computing verändert die Spielregeln in der Wirtschaft. Kleine Unternehmen und Start-ups erhalten über die Cloud Zugang zu IT-Infrastrukturen, über die bisher nur Großkonzerne verfügten. Das sorgt für eine starke Nachfrage cloudbasierter Services und eine entsprechende Dynamik im Markt “, sagt Axel Oppermann, Senior Advisor bei der Experton Group AG.

Weitere Informationen über die Investitionen in die Cloud und Kunden, die in Europa auf die Cloud umgestellt haben, sind verfügbar unter: www.microsoft.eu.

Microsoft verlängert Support für Windows Vista und Windows 7

Microsoft wollte bisher für die Business-/Professional- und Enterprise-Versionen von Windows 7 und Vista längeren Support bieten als für die Home- und Ultimate-Versionen. Nun sollen alle Versionen längeren Support erhalten.

Seitdem Microsoft seine Support-Richtlinien eingeführt hat, erhalten alle Windows-Versionen fünf Jahre lang den so genannten Mainstream Support. In diesem Zeitraum stopft Microsoft nicht nur Sicherheitslücken, sondern beseitigt auch Fehler. Wer dafür bezahlt, kann sogar Änderungen am Design vornehmen lassen, womit nicht nur das Aussehen, sondern vor allem das Verhalten von Windows gemeint ist. Außerdem stellt Microsoft (je nach Lizenz eventuell kostenpflichtig) Ansprechpartner bei Problemen zur Verfügung und garantiert Lösungen.

An den Mainstream-Support schließt sich als zweite Phase der ebenfalls fünf Jahre dauernde Extended Support an, währenddessen es nur noch Sicherheits-Patches gibt sowie lediglich eingeschränkten, aber stets kostenpflichtigen Zugang zu Ansprechpartnern, und keine garantierten Lösungen mehr. Bislang kamen jedoch nur jene Windows-Versionen in den Genuss dieser zweiten Support-Phase, die Microsoft für den Unternehmenseinsatz vorsah: Bei Vista waren das Business und Enterprise, bei Windows 7 Professional und Enterprise. Das hat sich nun geändert: Ab sofort erhalten alle Versionen die zweite Support-Phase.

Der Support für Windows Vista endet damit nun einheitlich am 11. April 2017, der für Windows 7 am 14. Januar 2020. Bei Windows XP wurde der Support bereits vor einiger Zeit vereinheitlicht, er endet am 08. April 2014. (axv)

Quelle: heise online

Viele Grüße Arnd Rößner

Kollege oder Kollegin gesucht: Consultant Microsoft-Technologien

Consultant (m/w) Microsoft-Technologien- Schwerpunkte: Infrastruktur und Messaging – Link zur Stellenanzeige

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Viele Grüße Arnd Rößner

Microsoft Security Bulletins für Februar 2012 – “Handarbeit”

Für den Windows Small Business Server 2011 von Bedeutung – dieses hier:

Microsoft SharePoint Server

15-02-2012 13-01-09

Microsoft SharePoint Foundation 2010 und Microsoft SharePoint Foundation 2010 Service Pack 1 bedeutet auf dem Windows Small Business Server 2011 etwas “Handarbeit”,

nämlich die Nachbearbeitung des Updates mit “psconfig”, wie beispielsweise hier beschrieben.

Viele Grüße Arnd Rößner

Microsoft Security Bulletin Summary für Februar 2012

Microsoft Security Bulletin Summary für Februar 2012 – Link

Viele Grüße Arnd Rößner

Patchday Februar 2012

 

MS12-008
Sicherheitsanfälligkeiten in Windows-Kernelmodustreibern können Remotecodeausführung ermöglichen (2660465)
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die schwerwiegendere dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine Website besucht, die speziell gestaltete Inhalte enthält, oder wenn eine speziell gestaltete Anwendung lokal ausgeführt wird. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer Website zwingen. Der Angreifer muss stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

MS12-010
Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (2647516)
Dieses Sicherheitsupdate behebt vier vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Internet Explorer. Die schwerwiegendsten Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale angemeldete erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

MS12-013
Sicherheitsanfälligkeit in Bibliothek der C-Laufzeit kann Remotecodeausführung ermöglichen (2654428)
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Mediendatei öffnet, die auf einer Website gehostet wird oder als E-Mail-Anlage gesendet wurde. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte erlangen wie der lokale Benutzer. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

MS12-016
Sicherheitsanfälligkeiten in .NET Framework und Microsoft Silverlight können Remotecodeausführung ermöglichen (2651026)
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft .NET Framework und Microsoft Silverlight. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung auf einem Clientsystem ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite in einem Webbrowser anzeigt, der XAML-Browseranwendungen (XBAPs) oder Silverlight-Anwendungen ausführen kann. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

MS12-009
Sicherheitsanfälligkeiten im Treiber für zusätzliche Funktionen können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2645640)
Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeiten können eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Angreifer sich bei dem System eines Benutzers anmeldet und eine speziell gestaltete Anwendung ausführt. Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen.

MS12-011
Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft SharePoint können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2663841)
Dieses Sicherheitsupdate behebt drei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft SharePoint und Microsoft SharePoint Foundation. Diese Sicherheitsanfälligkeiten können Erhöhung von Berechtigungen oder Offenlegung von Information ermöglichen, wenn ein Benutzer auf eine speziell gestaltete URL klickt.

MS12-012
Sicherheitsanfälligkeit in Farbsystemsteuerung kann Remotecodeausführung ermöglichen (2643719)
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine gültige Datei (z. B. eine ICM- oder ICC-Datei) öffnet, die sich im gleichen Verzeichnis befindet wie eine speziell gestaltete DLL-Datei (Dynamic Link Library). Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

MS12-014
Sicherheitsanfälligkeit im Indeo-Codec kann Remotecodeausführung ermöglichen (2661637)
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine gültige Datei (z. B. eine AVI-Datei) öffnet, die sich im gleichen Netzwerkverzeichnis befindet wie eine speziell gestaltete DLL-Datei (Dynamic Link Library). Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

MS12-015
Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Visio Viewer 2010 können Remotecodeausführung ermöglichen (2663510)
Dieses Sicherheitsupdate behebt fünf vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office. Die Sicherheitsanfälligkeiten können eine Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Visio-Datei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Viele Grüße Arnd Rößner

Mittelstand auf Erfolgskurs: Mit Microsoft Small Business Server (SBS) 2011 Essentials und Office 365 im Verbund

Integrationsmodul baut die Brücke zwischen Online und lokaler IT

Unterschleißheim, 14. Februar 2012. Seit Januar ist das Office 365 Integrationsmodul für Small Business Server 2011 Essentials verfügbar. Es bildet die Brücke zwischen der On-Premise-Welt des SBS 2011 Essentials und der Cloud mit Office 365. Damit können SBS-Essentials-Kunden ihre Office 365-Konten und den Small Business Server mit seinen lokalen Nutzern einheitlich über eine einzige benutzerfreundliche Konsole verwalten. Vor der Verfügbarkeit des Integrationsmoduls mussten die Kunden beide Welten getrennt verwalten. Dies ist jetzt nicht länger notwendig. So entsteht eine hybride Welt, ohne dass kleine Unternehmen aufwändige Verwaltungswerkzeuge für ihre unterschiedlichen IT-Infrastrukturen erwerben müssen. Das ist insbesondere für Unternehmen, ohne IT-Personal und mit begrenztem IT-Wissen, eine große Entlastung.

„Die Resonanz auf das SBS Integrationsmodul ist überwältigend, die Download-Zahlen lagen bereits in den ersten Wochen im vierstelligen Bereich“, erklärt Kai Göttmann, Direktor Server, Tools & Cloud Business, Microsoft Deutschland. „Kleinere Unternehmen nutzen unsere Online Services intensiv und arbeiten damit deutlich wirtschaftlicher. Die Kombination aus On-Premise und Cloud-basierten Lösungen führt zu mehr Flexibilität im Arbeitsalltag.“

Maßgeschneiderte Serverlösungen für Kleinunternehmen

Mit Windows Small Business Server 2011 Essentials und Standard adressiert Microsoft gezielt die Anforderungen in kleinen Unternehmen. Windows SBS 2011 Essentials ist für den Einsatz in Unternehmen mit bis zu 25 Anwendern geeignet, Windows SBS 2011 Standard richtet sich an Firmen mit bis zu 75 Benutzern. Die Standard-Lösung bietet u.a. grundlegende Netzwerkdienste, eine zentralisierte Speicherung von Daten, automatische Sicherungen, moderne E-Mail- und Kalenderfunktionen sowie die Möglichkeit zur gemeinsamen Nutzung von Dokumenten und Druckern.

Office 365 ist die Produktivitäts-Lösung in der Cloud von Microsoft. Sie enthält Online-Versionen von Microsoft Word, Excel, OneNote und PowerPoint sowie Zugang zu den Online-Versionen von SharePoint, Exchange und Lync. Office 365-Kunden benötigen daher nicht mehr als einen PC mit Internet-Zugang, um den Mitarbeitern moderne Werkzeuge für die tägliche Arbeit bereit zu stellen.

Detaillierte Informationen zu den Server-Technologien für kleine und mittelständische Unternehmen erhalten Sie unter:

http://www.microsoft.de/sbs

Zum Download des Integrationsmoduls gelangen Sie hier:

http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?familyid=36de523f-54df-4aff-88dd-2ca49e6d2c44&displaylang=de

Die kostenlose Testversion für SBS 2011 Standard (90 Tage) oder Essentials (180 Tage) ist unter diesem Link verfügbar:

www.microsoft.de/sbs

Viele Grüße Arnd Rößner

PCs unter Microsoft Windows – für kleine Unternehmen und Selbstständige

Link zum Thema: PCs unter Microsoft Windows – für kleine Unternehmen und Selbstständige

Viele Grüße Arnd Rößner

Microsoft Computing Safety Index: Digitale Geisterfahrer sind eine Gefahr für alle

Immer mehr Internetnutzer verlassen sich auf Sicherheitstools, wenn sie im Netz unterwegs sind. Die wenigsten jedoch wissen, wie sie sich wirksam vor Angriffen wie Phishing, Identitätsdiebstahl und Betrugsversuchen schützen können. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Microsoft unter 11.000 Anwendern zum Safer Internet Day (SID), einer Initiative der Europäischen Kommission zur Sensibilisierung für das Thema Internetsicherheit. 600 Microsoft-Mitarbeiter unterstützen die Aktion in 20 europäischen Ländern durch ehrenamtliches Engagement.

Unterschleißheim, 07. Februar 2012. Betrüger und Diebe haben sich schon immer beliebte Terrains ausgesucht: Großveranstaltungen, belebte Fußgängerzonen, Menschenansammlungen sind bevorzugte Ziele. So auch im Internet. Wo was los ist, wird geschummelt, betrogen und abkassiert. Immer mehr Verbraucher verwenden deshalb Sicherheitstools, wenn sie im Internet surfen. Das ist das Ergebnis des Microsoft Computing Safety Index (MCSI), einer Umfrage unter 11.000 Personen in 27 Ländern zu ihrem Online-Verhalten und der Nutzung von Online-Tools. Die MCSI-Umfrage belegt, dass Internetnutzer vermehrt Maßnahmen ergreifen, um ihren Computer technisch gegen die Gefahren aufzurüsten. 85 Prozent (Deutschland: 65 Prozent) der Befragten haben Software gegen Viren, Malware und Spyware installiert.

Da Internetbetrüger jedoch immer raffiniertere Methoden anwenden und ihre Angriffe verstärkt in den sozialen Bereich verlagern, sind zu viele Verbraucher anfällig für Gefahren aus dem Netz.

„Internetbetrüger werden immer hinterhältiger“, weiß Stefan Schumacher, Direktor des Magdeburger Instituts für Sicherheitsforschung. „Die Microsoft-Studie zeigt, dass Internetnutzer sich besser vor Internetbetrügern schützen müssen. Sichere Passwörter, Software-Updates und Antivirensoftware sind nur augenscheinliche Vorkehrungen, die neuen Gefahren im Netz lauern auf sozialer Ebene: Stichwort Identitätsdiebstahl über sogenanntes Phishing und Social Engineering. Daher ist die Aufklärung der Internetnutzer über ihr eigenes Onlineverhalten heute wichtiger denn je.“

Lediglich die Hälfte der User ändert die Privatsphäreeinstellungen in sozialen Netzwerken, um einzugrenzen, welche Informationen öffentlich sichtbar sind. Nur 29 Prozent (Deutschland: 32 Prozent) der Befragten verwenden Phishing- und Browser-Filter, um sich vor entsprechenden Attacken zu schützen.

„Das Web ist wie Straßenverkehr“, sagt Ralph Haupter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Microsoft Deutschland GmbH. „Der Staat macht die Gesetze und baut die Straßen, die Industrie erfindet Rückspiegel, Sicherheitsgurte und Airbags, aber am Ende sitzt immer noch ein Mensch am Steuer. Für uns bedeutet Corporate Technical Responsibility (CTR) nicht nur Technologie und Prozesse auf höchstem Sicherheitsniveau, sondern auch Transparenz und Aufklärung der Anwender. Sensibilisierung der Nutzer muss das neue Ziel der Wirtschaft sein.“

Um das Bewusstsein für Datenschutz und Internetsicherheit im familiären Umfeld zu stärken, beteiligen sich auch Microsoft-Mitarbeiter ehrenamtlich an den Aktivitäten zum Safer Internet Day.

Unterstützung in 20 europäischen Ländern

600 Mitarbeiter von Microsoft in 20 europäischen Ländern nehmen mit verschiedenen Aktionen an der Initiative der Europäischen Kommission teil. Die Microsoft Deutschland GmbH unterstützt mit der Initiative „Sicherheit macht Schule" Schulen aktiv bei der Vermittlung von Kompetenz im Umgang mit dem Internet und neuen Medien sowie bei der Förderung eines gestärkten Bewusstseins bei Schülerinnen und Schülern für Themen wie Sicherheit und Schutz der Privatsphäre sowie Datensicherheit. Das Paket bietet Schulen praxiserprobte Unterrichtsideen, Basisinformationen, Videos und weitere Materialien in diesen Bereichen.

Im Vordergrund steht dabei das Gespräch mit den Jugendlichen. Die jüngste Microsoft Online Reputations-Studie vom Januar 2012 hatte ergeben, dass persönliche Gespräche im Elternhaus und in der Schule einen besonders positiven Einfluss auf das Onlineverhalten der Jugendlichen haben. Aber gerade in Deutschland hat die Dialogbereitschaft der Eltern im Lauf der Zeit rapide abgenommen. Insgesamt sollen nun im Rahmen der SID Initiative etwa 100.000 Kinder, Eltern und Lehrer darüber aufgeklärt werden, wie sie sich effektiv schützen und ihr Wissen weitertragen können. Dazu zählen von Microsoft entwickelte Anwendungen zur Verringerung der Gefahren im Internet: Funktionen zur elterlichen Kontrolle in Windows 7, Windows Live Family Safety 2011 sowie Familienschutzeinstellungen im Windows Media Center ermöglichen es Eltern, Online-Inhalte auf Basis des Alters der Kinder einzuschränken. Durch die elterlichen Kontrollfunktionen im Internet Explorer 9 stehen Eltern spezifische und detaillierte Informationen über die Online-Aktivitäten ihrer Kinder zur Verfügung. Zudem beschränken die elterlichen Kontrollfunktionen der Xbox die Möglichkeit der Kinder, unangemessene Inhalte in Spielen oder DVDs zu aktivieren.

Weitere Ergebnisse der MCSI-Befragung finden Sie unter:

http://download.microsoft.com/download/F/1/7/F17FC1A8-AA8D-4E71-A56C-AF8A18AFCEE8/Microsoft_Computing_Safety_Index_Deutschland.pdf

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Viele Grüße Arnd Rößner