March 5

Blue Yonder setzt für mehr Entscheidungssicherheit im Handel auf Microsoft Azure

Karlsruher Spezialist für Künstliche Intelligenz nutzt die weltweit verfügbare Cloud-Plattform von Microsoft, um internationales Wachstum voranzutreiben

Karlsruhe/München, 02. März 2017 – Seit Anfang dieses Jahres setzt Blue Yonder, führender Anbieter von cloudbasierten Machine-Learning-Lösungen für den Handel, auf Microsoft Azure, die Cloud- und Daten-Plattform von Microsoft. Blue Yonder liefert Handelsunternehmen täglich mehr als 600 Millionen Entscheidungen zur Warendisposition und Preisgestaltung, damit diese Kundenzufriedenheit und Margen erhöhen und schnell auf die Herausforderungen eines dynamischen Marktes reagieren können.

„Die rasant wachsenden Datenmengen aus Kundentransaktionen und Replenishment-Prozessen machen es für den Handel unumgänglich, Entscheidungen automatisiert und auf Basis von Daten zu treffen“, sagt Jan Karstens, CTO bei Blue Yonder. „Die hohen Ansprüche der Konsumenten sowie zeitgemäße Cross-Channel-Konzepte wie Click & Collect, bei dem Waren im Internet bestellt und in der Filiale abgeholt werden, lassen sich nur über den Einsatz von Machine Learning erfüllen.“
Im Lebensmittelhandel sind die komplexen Themen Warenverfügbarkeit und Frische zu einem der wichtigsten Themen geworden. Der Modehandel wiederum verlangt nach einer flexiblen Preissteuerung, die viele Einflussfaktoren berücksichtigt und garantiert, dass gelagerte Ware bis zum Saisonende abverkauft ist.

Mit Machine-Learning-Algorithmen erhält der Handel täglich präzise und verlässliche Bedarfsprognosen für jede Filiale und jedes Produkt. Die automatisierten Bestell- und Preisentscheidungen richten sich an der Geschäftsstrategie und den KPIs der Händler aus. Das System passt sich permanent selbst an und berücksichtigt dabei auch externe Faktoren wie Wetter oder Feiertage.
Microsoft Azure bietet die Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit, die Blue Yonder für internationales Wachstum braucht
„Um täglich Hunderte von Millionen Entscheidungen automatisiert und auf der Basis von Daten treffen zu können, braucht es neben leistungsfähigen Algorithmen eine verlässliche, performante und sichere Cloud-Umgebung. Microsoft Azure befähigt Handelsunternehmen, mit künstlicher Intelligenz nicht nur bestehende Prozesse zu optimieren, sondern mit neuen Geschäftsmodellen die Transformation in ihrer Branche als Vorreiter voranzutreiben“, sagt Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

Microsoft Azure erlaubt Blue Yonder Hochskalierung und eine schnelle und einfache Integration mit der IT-Infrastruktur der Handelsunternehmen. „Wir haben uns für einen der führenden Anbieter von Cloud-Technologien entschieden“, so Jan Karstens. „Aufgrund der weltweiten Verfügbarkeit hilft uns Microsoft Azure dabei, unser internationales Wachstum und die permanente Verfügbarkeit unserer Machine-Learning-Lösungen sicherzustellen. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war auch, dass Microsoft ein weltweit verlässlicher und angesehener Partner ist, der sehr viel Wert auf Datensicherheit legt. Das ist gerade im Handel ein wichtiges Thema.“
Microsoft Azure basiert auf Microsofts weltweit gültigen Trusted-Cloud-Prinzipien: Sicherheit, Datenschutz, Compliance und Transparenz. Zu den Sicherheitsstandards gehören Multi-Faktor-Authentifizierungen, biometrische Scans, Smartcards, Datenverschlüsselungen nach SSL/TLS-Protokollen, physische Sicherheitsmaßnahmen, Sicherungen gegen Naturkatastrophen und Stromausfälle.
Die Gespräche über die Zusammenarbeit zwischen Blue Yonder und Microsoft begannen im vergangenen Jahr. Mittlerweile hat die Markteinführung begonnen und Blue Yonder wird seine Kunden sukzessive auf die Plattform Microsoft Azure migrieren. „Die Kooperation mit Microsoft gibt uns aber vor allem die Möglichkeit, das Neukundengeschäft unserer Cloud- und Machine-Learning-Angebote international auszubauen“, sagt Jan Karstens.

Blue Yonder nutzt Microsoft Azure (Web)

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March 1

Microsoft bietet Dynamics 365 for Operations künftig auch als On-Premises-Version an

Angebot gilt für Unternehmen mit strengen regulatorischen Anforderungen und schützt laufende Investitionen in firmeneigene Rechenzentren

München, 28. Februar 2017. Microsoft Dynamics 365 for Operations ist ein speziell auf die Bedürfnisse des Produktionsprozesses in Unternehmen angepasstes ERP-System. Neben einer cloudbasierten und einer hybriden Version wird Microsoft Dynamics 365 for Operations noch in diesem Jahr auch für den reinen On-Premises-Betrieb innerhalb unternehmenseigener Rechenzentren anbieten. Schnittstellen für eine Datenspeicherung in die Cloud sind in dieser Version nicht zwingend notwendig, in hybriden Szenarien aber dennoch möglich. Für Big Data- und Business Intelligence-Anwendungen bietet Microsoft optional zudem cloudbasierte Add-ons unter anderem zu Power BI und Azure Machine Learning an. Damit ist der flexible Wechsel zwischen einer firmeneigenen Umgebung in die Cloud und umgekehrt jederzeit möglich. Die Preview der On-Premise-Version von Dynamics 365 for Operations wird im April veröffentlicht, in den produktiven Betrieb geht die Anwendung im Sommer 2017.

„Dynamics 365 spielt seine wahren Stärken in der Cloud aus“, sagt Frank Naujoks, bei Microsoft Deutschland zuständig für Dynamics 365 for Operations. „Die Kosten für Installation und Betrieb sind hier signifikant niedriger, die Möglichkeiten für innovative Geschäftsmodelle auf der Basis valider Geschäfts- oder Messdaten aus der vernetzten Produktion dagegen deutlich größer. Aber wir wissen, dass viele Unternehmen aus regulatorischen oder aus Gründen des Investitionsschutzes in ihre Hardware noch immer keine Cloud-Services nutzen können oder wollen. Zudem gibt es Szenarien, bei denen Daten direkt vor Ort verarbeitet werden müssen. Schließlich verhindern mitunter auch langsame Internetzugänge den Betrieb von Dynamics in der Cloud. Für alle diese Anwendungsszenarien haben wir die On-Prem-Version von Dynamics 365 for Operations entwickelt.“

Dynamics 365 bietet agile Fertigungssteuerung

Alle Versionen von Dynamics 365 for Operations bieten leistungsstarke ERP-Funktionen in einem skalierbaren System. Sie sorgen für Transparenz in vernetzten Distributions-, Kundenservice-, Vertriebs- und Marketingsystemen, um Innovationen bei Produkten und Prozessen zu fördern und steigende Kundenerwartungen zu erfüllen. Die durchgängigen ERP-Funktionen in Dynamics 365 for Operations bieten das richtige Maß an Unterstützung in der agilen Fertigungssteuerung und bei der Verkürzung der Time-to-Market sowie höhere Flexibilität bei Lieferalternativen.

Die Cloud-Version Dynamics 365 for Operations bietet über die native Verknüpfung mit Power BI und Azure Machine Learning zudem eine Echtzeitsicht auf aktuelle Zahlen und Datenanalysen im Unternehmen. Damit stehen alle Informationen bereit, um die operativen Abteilungen mit strategischen Erkenntnissen auf der Basis vailder Daten zu unterstützen.

Dynamics 365 in der Microsoft Cloud Deutschland

Seit September 2016 ist mit Microsoft Azure Deutschland der erste Service aus der Microsoft Cloud Deutschland verfügbar. Die Cloud-Dienste werden über Server betrieben, die ihren Standort in zwei Rechenzentren in Deutschland haben: in Frankfurt/Main und Magdeburg. Der Datentreuhänder, T-Systems International, eine unabhängige deutsche Firma und Tochter der Deutschen Telekom, kontrolliert jeglichen Zugang zu den Kundendaten. Zugriff von Dritten wird nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Kunden oder des deutschen Datentreuhänders erteilt.

Noch im ersten Halbjahr 2017 wird Microsoft auch Dynamics 365 über seine Rechenzentren in Deutschland anbieten und damit Kunden eine zusätzliche Wahlmöglichkeit für den Einsatz von Dynamics 365 eröffnen. Mit der Einführung der Microsoft Cloud Deutschland haben weltweit nun 30 von 34 angekündigten Rechenzentrumsregionen ihren Betrieb aufgenommen – mehr als bei jedem anderen Cloud-Anbieter. Microsoft hat mehrere Milliarden US-Dollar in Aufbau und Betrieb seiner Cloud-Rechenzentren investiert, um eine hochsichere, skalierbare, hochverfügbare und nachhaltige Cloud-Infrastruktur aufzubauen.
Mehr Details zur On-Premises-Version von Dynamics 365 for Operations lesen Sie im aktuellen Blogpost „The right cloud option for your Business“ von Sri Srinivasan, General Manager Engineering, Microsoft Dynamics 365 for Operations.

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February 23

Microsoft bietet Kunden mehr Wahlfreiheit für das Orchestrieren von Container-Anwendungen

Die Open-Source-Lösung Kubernetes für automatisiertes Deployment, Skalierung und Management von Container-Anwendungen ist ab sofort über den Azure Container Service (ACS) verfügbar. Zudem ist die Preview von Windows Server Containers mit Kubernetes gestartet. Die neuen Microsoft Container-Dienste vereinfachen die Planung, Orchestrierung und Bereitstellung von Container-Anwendungen über die Cloud.

Die neuen Tools im Überblick:

Die Open-Source-Lösung Kubernetes ist für das Management von Container-Apps ab sofort weltweit verfügbar.
Die Preview von Windows Server Containers mit Kubernetes ist gestartet – eine zusätzliche Option für das Orchestrieren von Container-Services über ACS. Kunden können Previews von Diensten jetzt sowohl über Docker Swarm als auch über Kubernetes in ACS zur Verfügung stellen. Damit unterstützt Microsoft nun zwei der drei populärsten Container-Orchestrierungsplattformen.

Azure Container Service unterstützt ab sofort auch die DC/OS-Version 1.8.8. DC/OS ist eine auf Apache Mesos basierende Open-Source-Plattform, die flexibel sowohl mit Container- als auch mit Big-Data-Services umgehen kann. Zur neuen Version von DC/OS gehört unter anderem das neue Orchestrierungs-Framework Metronome für das automatische Abarbeiten terminierter Abläufe („scheduled jobs“).

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February 23

STRABAG PFS und Microsoft starten System- und Entwicklungspartnerschaft

Der österreichische Immobilien- und Industriedienstleister STRABAG Property and Facility Services (STRABAG PFS) und Microsoft werden in den nächsten Jahren unter dem Stichwort „Immobiliendienstleistung 4.0“ an der Entwicklung branchentypischer Lösungen für die Steuerung, Verwaltung und operative Erbringung von Facility-Management-Leistungen zusammenarbeiten.

Kern der Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Umsetzung einer neuen IT-Plattform, die u. a. eine vollintegrierte und weitestgehend automatisierte Bearbeitung sämtlicher Aufträge von STRABAG PFS sowie die automatisierte Disposition von Servicetechnikern ermöglicht. Dieses „Integrated Order Management“ auf Basis der Cloud-Plattform Microsoft Azure Deutschland schafft die Voraussetzung für weitere strategische Innovationsprojekte in den Bereichen Internet of Things, Big Data Analytics, künstliche Intelligenz und Sensorik, u. a. für vorausschauende Wartung (predictive maintenance).

Darüber hinaus führt STRABAG PFS die Mixed-Reality-Brille Microsoft HoloLens ein. Microsoft HoloLens ist der erste vollständige holografische Computer, der es Servicetechnikern der STRABAG PFS ermöglichen wird, mit digitalen Inhalten und Hologrammen zu arbeiten. Das wird die Art und Weise, wie sie z. B. Wartungspläne und -anleitungen lesen, verändern. Zudem können Servicetechniker dank der Mixed-Reality-Funktionalitäten und Skype for HoloLens Anleitungen und Instruktionen erhalten, ohne abgelenkt zu sein. Skype for HoloLens hält den Technikern die Hände frei, damit sie effizient an Projekten arbeiten und gleichzeitig mit Spezialisten kommunizieren können, die nicht mit ihnen vor Ort sind.

Neben der Verlässlichkeit und Sicherheit von Azure waren vor allem Compliance-Aspekte der Microsoft Cloud Deutschland entscheidend für STRABAG PFS: Die souveräne Microsoft Cloud Deutschland kombiniert die Speicherung von Kundendaten in Deutschland mit dem Datentreuhandmodell: Der Datentreuhänder kontrolliert den Zugang zu den Kundendaten und ist ein unabhängiges Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, das der deutschen Rechtsordnung unterliegt: T-Systems International GmbH, eine Tochter der Deutschen Telekom. Ohne Zustimmung des Datentreuhänders oder des Kunden erhält Microsoft keinen Zugriff auf die Kundendaten. Wird diese Zustimmung durch den Datentreuhänder erteilt, greift Microsoft nur unter dessen Aufsicht und zeitlich begrenzt auf die Kundendaten zu.
„Mit Microsoft haben wir einen Partner gefunden, der uns neben Soft- und Hardware aus einer Hand vor allem langjähriges Entwicklungs-Know-how, ausgewiesene Expertise, Solidität und nicht zuletzt die Bereitschaft bietet, partnerschaftlich branchentypische Lösungen langfristig zu entwickeln“, kommentieren Martin Schenk, Vorsitzender der Geschäftsführung und Dr. Marion Henschel, stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung von STRABAG PFS, die Vereinbarung.

„Die Zusammenarbeit zwischen STRABAG PFS und Microsoft ist richtungsweisend und zeigt, wie Industrie- und Technologieexperten gemeinsam Innovationen schaffen. Die Microsoft Cloud-Plattform ermöglicht STRABAG PFS Lösungen zu entwickeln, die die Zufriedenheit ihrer Kunden erhöhen, ihre Geschäftsprozesse verbessern und sie befähigen, den Wandel in ihren Branchen als Vorreiter mitzugestalten“, so Dorothee Ritz, General Manager Microsoft Österreich.

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February 21

Microsoft stellt Open-Source-Tools zum Training von autonomen Robotern und Drohnen zur Verfügung

Forscher von Microsoft Research haben die Aerial Informatics and Robotics Platform angekündigt: Teil der Plattform ist ein Set neuer Tools, mit denen Entwickler Roboter, Drohnen und andere autonome Vehikel testen und den Umgang mit Hindernissen trainieren können. Die Betaversion dieser Tools ist ab sofort als Open-Source-Projekt via GitHub verfügbar. Zudem enthält die Plattform Software, die das Schreiben von Programmen zur Kontrolle autonomer Vehikel ermöglicht. Als weitere Komponente umfasst die Plattform einen Simulator, mit dem Daten für das Training von mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestatteten Systemen gesammelt und Geräte in einer virtuellen Welt getestet werden können. Das neue Open-Source-Angebot ist ein weiterer Meilenstein von Microsofts Mission, künstliche Intelligenz zu „demokratisieren“, und soll eine Standardisierung von Protokollen und Schnittstellen für autonome Geräte in der realen Welt fördern.

Microsoft entwickelt Technologien, die menschliche Fähigkeiten im Sehen, Hören, Analysieren, Entscheiden und Handeln ergänzen und stärken. Menschen bewegen sich beispielsweise wie selbstverständlich im öffentlichen Raum, beobachten und reagieren auf ihre Umgebung. Sie können leicht Bäume oder Schilder von Schatten und Reflektionen unterscheiden. Für Roboter, Drohnen und andere autonome Vehikel gilt das nicht: Sie müssen für diese Fertigkeiten gezielt trainiert werden. Die Komplexität dieser Fähigkeiten ist einer der Gründe, warum sich selbstfahrende Autos oder autonome Drohnen noch immer in der Entwicklungsphase befinden.

Aerial Informatics and Robotics Platform: Programm schreiben, testen und trainieren
Die Forscher von Microsoft Research wählten beim Set der neuen Tools den Ansatz, technische Geräte zu befähigen, sich autonom und sicher in der realen Welt zu bewegen und nicht, mit festen Regeln für virtuelle Umgebungen auszustatten.
Dank der Fortschritte bei Grafikhardware, Rechenleistung und Algorithmen können Forscher heute Simulatoren bereitstellen, die die Umwelt realistischer als zuvor darstellen. Der Simulator der neuen Aerial Informatics and Robotics Platform kann auch kleine Details wie Schatten und Reflektionen darstellen, welche bei der Nutzung von Computer-Vision-Algorithmen einen großen Unterschied bedeuten. Gerade weil der Simulator ultrarealistische Bedingungen bietet, aber nicht in realen Umgebungen arbeitet, lassen sich mit ihm sichere, verlässliche und preiswerte Testumgebungen für autonome Systeme aufbauen. Das bietet zwei Vorteile: Geräte können ausführlich und preiswert getestet werden, gleichzeitig werden wertvolle Daten zu Trainingszwecken autonomer Systeme gesammelt.
Neben dem Simulator bietet die Plattform eine stetig wachsende Sammlung von Anwendungen, die Entwicklern das schnelle Schreiben von Code für die Kontrolle von Drohnen auf den beiden populärsten Plattformen DJI und MavLink ermöglicht. Bisher mussten sich Entwickler die spezifischen Programmierschnittstellen (APIs) aneignen und separaten Code für jede Plattform schreiben.

Microsoft AIRO group

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February 16

KPMG und Microsoft arbeiten bei Blockchain global zusammen Erstes gemeinsames Innovationszentrum in Frankfurt gestartet

KPMG und Microsoft haben in Frankfurt das erste von drei gemeinsamen Innovationszentren namens „The KPMG & Microsoft Blockchain Node“ (Knotenpunkt) gestartet, das Unternehmen Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie aufzeigen und diese für sie nutzbar machen will. Ab sofort analysieren Experten beider Unternehmen gemeinsam Geschäftsprozesse und -modelle unterschiedlichster Branchen dahingehend, ob und inwieweit diese sich mittels Blockchain-Technologie optimieren lassen. Weitere Standorte sind in New York und Singapur vorgesehen.

Mit den Blockchain-Knotenpunkten wird die globale Allianz von KPMG und Microsoft erweitert. In „The KPMG & Microsoft Blockchain Node“ sollen die technische Expertise von Microsoft und das umfassende Branchen-Know-how von KPMG zusammenfließen. Angestrebt wird dabei auch die Zusammenarbeit mit ausgewählten Entwicklern und eine enge Anbindung an die Start-up-Szene.

Sven Korschinowski, Partner im Bereich Financial Services bei KPMG: „Die Blockchain ist eine Technologie, deren Möglichkeiten unsere Vorstellungskraft derzeit noch übersteigt. Das liegt auch an der geringen Zahl von bereits umgesetzten Anwendungen. Genau hier setzen wir global mit The KPMG & Microsoft Blockchain Node an. Wir wollen anhand ganz konkreter Beispiele zeigen, welche Geschäftsprozesse und -modelle sich durch die Blockchain optimieren lassen. Das betrifft keineswegs nur Banken und Versicherer, sondern auch den Handel, die Automobilindustrie, den Energiesektor, die Medien und die Gesundheitsbranche, ja sogar die öffentliche Verwaltung. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Frankfurter ‚Tech Quartier‘ hoffen wir, auch Blockchain-Start-ups und ausgewählte Entwickler für unsere Initiative zu gewinnen.“
Der Schwerpunkt wird zunächst auf Anwendungen im Finanzdienstleistungsbereich liegen. Es soll aber auch untersucht werden, wie sich mit Hilfe der Blockchain-Technologie Geschäftsprozesse und -modelle auch anderer Branchen optimieren lassen, beispielsweise im Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung.
Marley Gray, Director of Business Development & Strategy – Blockchain bei Microsoft Corporation: „Mit der Erfahrung von KPMG, bestehende Geschäftsmodelle erfolgreich zu transformieren, starten wir gemeinsam spannende und innovative Projekte, die sich nicht nur auf den deutschen Markt beschränken, sondern unsere Kunden weltweit bei der Erreichung ihrer strategischen Ziele unterstützen werden. Die globale Verfügbarkeit unserer Cloud-Plattform Microsoft Azure, die Hybrid-Cloud-Architektur, die hohen Datensicherheits- und Datenschutzstandards und die Berücksichtigung der besonderen Compliance-Anforderungen unserer Kunden, unterstützen die effiziente Umsetzung von Blockchain-Szenarien.“
Die Idee von Blockchain vereinfacht ausgedrückt? Ein dezentrales Kassenbuch oder eine dezentrale Datenbank für den internationalen Austausch von Werten, z. B. virtuellen Währungen, ohne Zwischenhändler wie Banken oder Auditoren (Clearing und Settlement), ohne Gebühren und mit geringem Betrugsrisiko. Bekanntestes Beispiel: die dezentrale, digitale Währung Bitcoin. Warum die Blockchain so sicher ist? Alle Transaktionen sind auf ganz vielen Nodes hinterlegt. Es gibt also keinen „Single Point of Failure“. Das Kassenbuch existiert in multipler Form und die Historie einer Transaktion kann von Anfang bis Ende verfolgt werden (Genesis). Würde man eine Transaktion fälschen wollen, müsste man die Geschichte auf jedem einzelnen der Nodes „neu erzählen“.

Mehr Details zu „The KPMG & Microsoft Blockchain Node“.

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